Ich bleibe ich. Totenköpfe bleiben cool!


  Startseite
  Archiv
  Skully & UnSkully
  Books
  SkullyPoems
  Gästebuch



  Links
   Mein neuer Bücherblog!!!
   Meine Hockeymädels +gg*



http://myblog.de/ich-bleibe-ich

Gratis bloggen bei
myblog.de





Ich habe ein paar Gedichte ausgekramt. Bei einigen wollte ich nich glauben, dass ich sie geschrieben habe. Unter jedes Gedicht schreibe ich ein Kommentar, was ich davon denke, wie es enstanden ist usw... Ich würde mich sehr über Feedbacks im GB freuen.

Trauriges Lachen

Eine Träne rollt über mein Gesicht,
Warum?
Ich weiß es nicht.
Versuche zu lächeln,
Doch es scheint gequält.
Die Tränen fließen in Bächen.
Da erblicke ich dein Lachen,
deine Lachfalten im Gesicht.
Mir fallen ein,
Lauter lustige Sachen.
Ich kann wieder lächeln,
Dank dir!
-------------------
Das ist ein Gedicht, dass so gar nicht zu mir passt. Vielleicht ist es mehr ein Wunschtraum, den ich ausgedrückt habe. Wenn ich weine, dann heul ich so lang, bis ich so etwas wie Freude fühle, dann fallen mir die besten Kompromisse ein, Kompromisse die ich dem Menschen vorschlagen will, mit dem ich ein Problem hab, Kompromisse mit meinem Gewissen und meinem Herz. So richtig aufgeheitert, hat mich während so einer Phase noch niemand. Klar meine Mutter hin und wieder, aber nur wenn meine Tränen von einem ernsten Gespräch herrühren. Sonst zieh ich mich immer zurück.
--------------------

Schwach

Der Wind streichelt sanft über meine Haut...
Ich kann mich gegen dieses Gefühl nicht wehren.
Es bringt mich zum Schreien, laut.
Der Wind, er fesselt mich.
Mit diesem Gefühl lässt er mich allein,
Ich bin zu schwach, ihm unterlegen.
Verführt hat er mich,
Mich zu seinem Sklaven gemacht.
Der Wind will Gefühle in mir hegen,
Mit Gewalt oder ohne.
Erbarmungslos peitscht der Regen gegen mich,
Zwingt mich auf die Knie.
Mein Schutz hat mich im Stich gelassen,
So bin ich schutzlos unterlegen,
Einem sanften Wesen wie dem Wind.
-------------------------
Fragt mich nicht, wie ich auf so ein Gedicht, auf so einen Text komme. Ich glaube ich wollte dieses Gefühl, unterlegen zu sein, nichts tun zu können, beschreiben. Warum ich da gerade auf den Wind gekommen bin....ich weiß es nicht. Es ist kein besonders gutes Gedicht, ist auch eines meiner ältesten.
-------------------------

Frühling

Ich erwache,
das Zwitschern der Vögel dringt an mein Ohr.
Wie jeden Frühlingsmorgen,
singen die Vögel im Chor.
-------------------------
Ein kleiner banaler Vierzeiler. Zumnidest reimt er sich, auch wenn ich mal wieder Metren und Silbenanzahl außen vor gelassen hab. Es ist mehr ein Haiku...nur halt ohne Silbenbeschränkung.
-------------------------

Dunkelheit

Es umgibt mich die Dunkelheit,
So schwarz, so undurchsichtig.
Ich irre umher, ohne Zeit,
Für mich ist nichts mehr wichtig.

Langsam frisst sie sich durch mein Herz,
Meine Seele wird zerstört.
Ich spüre nur noch Schmerz,
In der Dunkelheit, man meine Schreie hört.
--------------------------
So düstere Gedichte werdet ihr noch häufiger von mir lesen. Wie gesagt, das Dustere und Nachdenkliche, Geheimnisvolle, hat mich schon immer angezogen. In der ersten Strophe hab ich die Silben noch gezählt, in der 2. hats mich nicht mehr gejuckt. Ich hab den Kreuzreim am liebsten, das merkt ihr auch noch. Dieses Gefühl, das ich ausdrücken will...ich kenne es...zumindest einigermaßen..aber als ich das geschrieben habe, habe ich es noch nicht gekannt.
---------------------------

Das Verlangen

Langsam schleicht es sich an mich heran,
Das Verlangen nach dir.
Ich dir nicht mehr widerstehen kann,
Bitte, komm zu mir!

Ich will dich,
Will dich spüren in mir.
Doch willst du auch mich?
Willst du mich spüren in dir?
---------------------------
Nein, zu dem Zeitpunkt hatte ich noch niemals Sex gehabt, ich hatte noch nicht einmal eine anständige Beziehung. Ich glaube, wenn ich Gefühle ausdrücken will, die ich nur erahnen kann, sind die Gedichte sehr vage, oder?
---------------------------

Die Wunde
oder
Nur für dich

Langsam reißt die Kruste auf,
Das Blut sucht sich seinen Weg.
Die Schmerzen nehme ich in kauf,
Denn ich blute nur für dich.

Die Schmerzen steigern sich,
Hinauf ins Unerträgliche.
Doch ich blute nur für dich,
Mein Leben ist sonst sinnlos.
-------------------------------
Ich habe noch nie geblutet für irgendjemanden, abgesehen davon, dass ich, als ich das Gedicht geschrieben habe, noch nie eine Rasierklinge gesehen habe. Ich hatte aber sehr viele Informationen über das Ritzen u.ä. Wie gesagt, sowas zieht mich an...
-------------------------------

Heulende Seele

Es ist dunkel,
Kein Licht erhellt das Dunkle.
Ich vernehme Gemunkel.
Wo kommt das nur her?

Es klingt wie weinen,
Doch wer weint denn hier?
Darauf kann ich mir nichts reimen,
Ich bin verwirrt.

Ich halte den Atem an,
Lausche in die Stille.
Aber das Einzige das ich hören kann,
Ist das Pochen meines Herzens.

Tief horche ich in mich hinein,
Lausche wieder.
Das kann doch nicht sein!
Meine Seele ist es, sie wimmert!
-----------------------------
Vllt sollte ich die letzte Strophe weglassen. Wieder so ein dusteres Gedicht, naja, ich wiederhole mich nur, wenn ich sage, dass mich sowas anzieht usw usw...
-----------------------------

Hiebe

Der den ich liebe,
Er tut mir weh.
Verteilt schreckliche Hiebe,
Es ist Zeit das ich geh.

Doch lässt er mich nicht.
Ihn zu lieben,
So meint er,
Wäre meine Pflicht.

So geht es weiter mit den Hieben.
Meine Haut beginnt zu brennen,
In mir steigt auf, eine Wut.
Jetzt werde ich wegrennen,
Jetzt hab ich den Mut
(oder: Jetzt hab ich genug.)
-------------------------
*wiederhol wiederhol* Ich weiß nicht, weshalb ich das geschrieben habe. Wahrscheinlich, weil ich mit misshandelten Frauen immer sehr mitfühle..aber ich habe soetwas noch nie erlebt. Fast keines meiner Gedichte ist autobiographisch.
-------------------------

Mein Name ist Tod

Mein Name ist Tod,
Meine Gabe ist töten.
In eurer Not,
Befreie ich euch von euren Nöten.

Viele rufen nach mir,
Andre wollen mir nie begegnen,
Dass sie nicht ihr Leben verlieren,
Doch jetzt werden sie den Tode segnen.
--------------------------
Das Gedicht mag ich. Irgendwie, einfach die Wahrheit.
--------------------------

Anfang und Ende

Am Anfang war der Tod,
So will ich neu beginnen.
Am Ende war die Not,
Ich will dem Leben entrinnen.
--------------------------
Überlegt mal. Nanu, der Tod am Anfang? Tja, es ist mehrdeutig...ich will es nicht erklären, ihr müsst euch eure eigenen Gedanken machen.
--------------------------

Du

Dein Gesicht,
Deine Art.
Ist aus meiner Sicht,
So wunderbar.

Dein Duft,
Deine Worte,
Schweben durch die Luft,
Lassen mich an dich denken.

Dieses Gefühl ist neu für mich,
Zieht mich hin zu dir.
Ich liebe dich!
Ich will die küssen jetzt und hier.
------------------------------
Das hab ich für meinen Freund geschrieben, zu einem Zeitpunkt, da er noch nichts von mir wusste. Wo meine Gefühle noch ein unerreichbares Ziel hatten. Aber ich finde, ich habe dieses Gefühl gut getroffen.
------------------------------

Worte
Meine Gedanken sind tränenschwer,
Entstanden durch deine Worte.
Sie bedrücken mich so sehr,
Worte, der verletzenden Sorte.
------------------------------
Wieder mal etwas, was ich später erst kennengelernt hab. Das Wort "tränenschwer" hab ich von Silbermond, ich finde es ist ein sehr schönes Wort.
------------------------------

Kirschblütenduft

Kirschblüten wirbeln durch die Luft,
Verbreiten sinnlichen Duft.
Die Lieder der Vögel erklingen,
Wie wunderbar sie den Frühling besingen.

In neuem Licht erstrahlen die Farben,
Heilen alte Narben.
Es erblühen die Blüten und es ist wahr,
Der Frühling ist da!
-----------------------------
Ich finde dieses Gedicht sehr schön. Ich habe es im 6. Schuljahr geschrieben, jetzt bin ich im 8. Wir sollten in der Schule (Deutsch) ein Gedicht über den Frühling schreiben. Natürlich mit Metren usw...keine Ahnung obs geklappt hat *g*. Ich hasse es, gezwungen zu werden, Gedichte zu schreiben, ich muss dafür die richtige Stimmung haben. Aber schließlich ist es doch super geworden.
-----------------------------

Dieb

Ich hab Angst.
Es ist so still,
Wenn du was von mir verlangst,
Das ich dir nicht geben will.

Du musst akzeptieren,
Es gehört mir!
Ich will es nicht verlieren,
Es gehört nicht dir!

Du musst verstehen,
Ich gebe es nicht dir!
Du kannst noch so sehr flehen,
Es gehört mir!

Du willst es nicht akzeptieren.
Ich schreie laut,
Ich will es nicht verlieren!!
Doch du hast mein Leben schon geklaut.
-----------------------
Scheiß Gedicht, gute Umschreibung für einen Mord, finde ich. Aber ihr müsst es natürlich selbst beurteilen.



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung